Africa Alive Festival 2018 @ Filmforum Höchst, Frankfurt [vom 31. Januar bis 20. Februar]

Africa Alive Festival 2018


747
31.
Jan.
 
- 20.
Feb.
19:00 - 22:30

 Facebook-Veranstaltungen
Filmforum Höchst
Emmerich-Josef-Str. 46a, 65929 Frankfurt am Main
Ab 30. Januar 2018 präsentiert das 24. Festival „Africa Alive“ den afrikanischen Kontinent mit Dokumentar- und Spielfilmen sowie einem Rahmenprogramm aus Konzerten, einer Podiumsdiskussion und einer Lesung. Das Film- und Rahmenprogramm ist dieses Jahr geleitet von dem Schwerpunktthema „AFRO UTOPIA“ und zeigt positive Ansätze und Entwicklungsmöglichkeiten auf, die aus Afrika selbst kommen.

Die Filmvorführungen finden statt im
Kino des Deutschen Filmmuseums (https://deutsches-filminstitut.de/blog/africa-alive-2018/#1) und im
Filmforum Höchst (http://filmforum-höchst.com/).

Der Eröffnungsfilm L´ORAGE AFRICAIN – UN CONTINENT SOUS L´INFLUENCE (Benin/Frankreich 2016) thematisiert den Einfluss europäischer Konzerne auf Afrika am Beispiel eines fiktiven Landes, dessen Präsident sich von diesem befreien will und seine Gold- und Diamantenminen nationalisiert. Der Regisseur Sylvestre Amoussou wird in beiden Kinos anwesend sein.

Ebenfalls als Gäste erwarten wir die Regisseurin Rahmatou Keita (Niger) mit ihrem Film ZIN´NAARIYÂ! – THE WEDDING RING (2016) und Ousmane William Mbaye und Laurence Attali mit ihrem Dokumentarfilm KEMTIYU über Cheikh Anta Diop, einen senegalesischen Historiker, Anthropologen und Politiker, dessen bahnbrechende Forschungen zur Entstehungsgeschichte der afrikanischen Kultur erst nach seinem Tod gewürdigt wurden.

Neben neuen Produktionen alter Bekannter wie Dani Kouyaté mit MEDAN VI LEVER – WHILE WE LIVE (2016), Alain Gomis mit FÉLICITÉ (2017) oder Dieudo Hamadi mit MAMAN COLONELLE (2017) zeigen wir zwei Filme zur Situation der Frauen in Nordafrika: INVESTIGATING PARADISE (2017) von Merzak Allouache und den beeindruckenden Film LA BELLE ET LA MEUTE (2017) von Kaouther Ben Hania.

Zum 10. Todestag des ehemaligen Integrationsdezernenten Jean Claude Diallo zeigen wir Malte Rauchs FRANKFURT-CONAKRY (1986), den beide zusammen drehten, als Diallo nach Guinea zurückkehrte. Malte Rauch ist anwesend.

Die Regisseurin Julia Peters, ebenfalls aus Frankfurt, wird ihren Film SING IT LOUD (2017) über Evangelische Chormusik vorstellen. Außerdem läuft der Dokumentarfilm DAS KONGO TRIBUNAL (2017) von Milo Rauch.

Eine Werkschau ist dem mauretanischen Regisseur Med Hondo gewidmet, der neben Ousmane Sembene zur Gründungsgeneration des afrikanischen Kinos zählt. Nach der Unabhängigkeit zu Beginn der 60er Jahre gaben sie dem damals noch jungen afrikanischen Kino eine eigene Identität. Der in Frankreich lebende Med Hondo setzte sich intensiv mit dem Exil, dem kolonialen Denken und dem Rassismus auseinander. In seinem formal wie inhaltlich radikalen Debutfilm SOLEIL Ô zeigte er 1970 die unwürdigen Lebensbedingungen der Afrikaner in Frankreich. Weitere bekannte Werke sind WEST INDIES (FR 1979) und SARRAOUINA (FR/Burkina Faso 1986).

Africa Alive wird gefördert von der HessenFilm und Medien GmbH.

africa-alive-festival.de
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